Entspannt ankommen

Aktiv werden
Das gehört dazu
Gut zu wissen
Mann in Hängematten zwischen Palmen
Der Weg ist das Ziel
Der Urlaub beginnt nicht erst mit der Ankunft. Mit unseren Tipps sind Sie für die Reise bestens gerüstet und können sich bereits unterwegs entspannen.
Keine Angst vor langen Autofahrten
Sie freuen sich auf den Urlaub, aber es graut Ihnen vor der Autofahrt? So bleiben Sie fit am Steuer und kommen sicher und entspannt ans Ziel.
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Tipps für Ihre Sicherheit
Gute Planung: Planen Sie die Route vorher. Nehmen Sie sich dabei nicht mehr als 800 Kilometer pro Tag vor und organisieren Sie Zwischenstopps mit Übernachtungsmöglichkeiten. Rechnen Sie mehrere längere Pausen in Ihren Zeitplan mit ein.
Ausgeruht starten: Zu Beginn der Fahrt sollten Sie möglichst ausgeruht und ausgeschlafen sein. Achten Sie dabei auf Ihren persönlichen Rhythmus: Wenn Sie absolut kein Frühaufsteher sind, hat es keinen Sinn, um vier Uhr morgens in den Urlaub zu starten.
Wohl fühlen: Stellen Sie den Sitz optimal ein. So beugen Sie Verspannungen vor. Tragen Sie bequeme Kleidung, die Ihre Bewegungsfreiheit nicht einengt.
Die Zweier-Regel: Alle zwei Stunden oder alle 200 Kilometer ist eine Pause fällig. Bewegung und frische Luft tun Ihnen jetzt gut. Auch ein kurzes Nickerchen wirkt meistens Wunder. Wenn Sie mit mehreren Personen unterwegs sind, wechseln Sie sich beim Fahren ab.
Viel Frischluft: Achten Sie darauf, dass die Lüftung stets eingeschaltet ist.
Der richtige Proviant: Üppige, fette Mahlzeiten machen müde und eignen sich nicht als Wegzehrung. Essen Sie lieber öfter einen kleinen Snack – am besten mit vielen Vitaminen. Obst ist daher immer ein prima Proviant. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie ausreichend Wasser, Tee oder Säfte trinken.
Auf den Körper hören: Wenn Sie müde werden, muss eine Pause einfach sein. Es hilft nicht, die Musik lauter zu drehen oder das Fenster runterzukurbeln. Die Signale des Körpers zu missachten, ist extrem gefährlich.
Das gehört dazu
Weitere Tipps, Informationen und Wissenswertes rund um das Thema „Entspannt ankommen“ finden Sie unter Das gehört dazu

Stressfrei unterwegs
Ob Sie mit Auto, Bahn oder Flugzeug unterwegs sind – es gibt immer ein paar praktische Tipps, die für eine entspannte und gesunde Reise sorgen. Hier lesen Sie, wie Sie eine Thrombose vermeiden und den Jetlag meistern.
Mit dem Zug ans Ziel
Die Bahn ist eines der bequemsten Verkehrsmittel und sticht auf vielen Strecken das Auto in punkto Geschwindigkeit aus.
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Bequem per Bahn
Bahn fahren ist deutlich stressfreier als selbst ein Auto zu steuern. Sie können lesen, Musik hören, in Ruhe essen und trinken und sich im Zug bewegen. Sie sind unabhängig von der Verkehrsprognose, düsen am Stau vorbei – und das mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde. Und im Gegensatz zum Flugzeug bringt Sie die Bahn (fast) überall hin. Einige Dinge sollen Sie allerdings beachten, damit Sie Ihre Bahnfahrt auch richtig genießen können.
Frühzeitig buchen: Für längere Strecken kann der Preis mit dem eines erschwinglichen Fluges häufig nicht mehr mithalten. Schauen Sie sich daher frühzeitig nach Angeboten um. Auf www.bahn.de finden Sie Informationen zu vielen Sparangeboten, die sich richtig lohnen. Fragen Sie explizit nach Sondertarifen und Spartickets, wenn Sie im Reisezentrum Ihre Fahrkarte kaufen. Achtung: In Nachverkehrszügen können keine Fahrkarten gekauft werden. Wenn Sie ohne Karte einsteigen, fahren Sie schwarz! In den anderen Zügen ist Nachlösen immer teurer als das reguläre Ticket.
Reservieren: Investieren Sie auf jeden Fall in eine Reservierung. Wenn Sie früh reservieren, haben Sie auch noch die Möglichkeit, Ihre Wünsche – beispielsweise Ruhezone, Fensterplatz oder Platz am Tisch – geltend zu machen. Reisende mit kleinen Kindern sollten im Kleinkindabteil reservieren. Hier haben die Sprösslinge Platz zum Spielen. Die Anzeigetafeln am Bahnsteig zeigen Ihnen, wo Ihr Waggon halten wird. So müssen Sie sich nicht durch den Zug drängeln.
In Komfort investieren: Wenn Sie vor allem entspannt und ausgeruht ankommen möchten, bietet die Bahn einigen Komfort – natürlich für ein paar Euro extra. Investieren Sie beispielsweise in die erste Klasse. Hier ist es in der Regel viel ruhiger und leerer als in den anderen Waggons. Bei Fahrten über Nacht kann man nur im Schlafwagen richtig entspannen. Eine frühe Reservierung ist hier ein Muss.
Unbeschwert ohne Gepäck: Richtig entspannt wird die Bahnfahrt, wenn Sie Ihr Gepäck vorher schon verschicken. Ihre Koffer können Sie entweder direkt zu Hause abholen lassen oder in einem Hermes-Paketshop abgeben. Nach zwei Tagen kommt das Gepäck in der Regel bei der Zieladresse an. Der Haustür-Service kann auch online auf www.bahn.de gebucht werden. Für den Hermes-Paketshop müssen Sie vorher im Reisezentrum ein Ticket kaufen.
Gute Unterhaltung: Im Zug haben Sie viel Zeit. Packen Sie ein gutes Buch, eine Zeitung oder Musik ein, die Sie gerne hören. So können Sie die Reise optimal nutzen. Bei Fahrten mit Kindern: Spiele nicht vergessen!
Business in der Bahn: Wer im Zug arbeiten möchte, sollte einen Platz am Tisch reservieren. Manche Waggons verfügen über Steckdosen. Andere sind technisch so ausgestattet, dass das Telefonieren mit dem Handy besser funktioniert. Bei einer frühen Reservierung kann das berücksichtig werden.
Ohren auf: Planen Sie genug Zeit für die Anreise zum Bahnhof ein und halten Sie Augen und Ohren am Bahnsteig offen. Gleisänderungen sind nicht selten.
Keine Chance der Thrombose
Gefährlich und gefürchtet: die Thrombose. Dabei können Sie mit wenigen Tricks dafür sorgen, dass Ihre Beine unterwegs nicht schlapp machen.
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Raus aus dem Sitz!
Stundenlanges Sitzen ohne Beinfreiheit und Bewegungspausen: Das erhöht deutlich das Thromboserisiko. Tun Sie etwas dagegen!

Eine Thrombose kann lebensgefährlich sein. Die Blutgerinnsel in den Beinen – häufig verursacht, weil durch die abgeknickten Kniekehlen ein Blutstau in den Unterschenkeln entsteht – können sogar in die Lunge gelangen und dort eine tödliche Embolie auslösen. Besonders gefährdet sind Sie, wenn Sie rauchen, Übergewicht haben, schwanger sind, zu Venenleiden neigen oder Medikamente einnehmen, die eine Thrombose fördern können wie die Anti-Baby-Pille. Auch wenn Sie zu keiner der Risikogruppen gehören, sollten Sie die Gefahr ernst nehmen. Mit unseren Tipps halten Sie die Beine fit und senken Ihr Thromboserisiko erheblich.
Tragen Sie lockere Kleidung und flache, bequeme Schuhe. Die Kleidung sollte Sie nirgendwo einschnüren. Auf langen Flügen und Fahrten oder als Risikoperson sollten Sie Kompressionstrümpfe tragen.
Bemühen Sie sich im Flugzeug oder in der Bahn um einen Gangplatz, um die Beine besser ausstrecken zu können. Schränken Sie Ihre Beinfreiheit nicht zusätzlich durch Gepäck ein. Schlagen Sie die Beine nicht übereinander.
Machen Sie immer wieder kleine Bewegungsübungen: mit den Füßen kreisen, mit den Zehen wippen, die Beine beugen und strecken.
Stehen Sie öfters auf, um ein paar Schritte zu gehen. Machen Sie Streck- und Dehnübungen.
Trinken Sie viel. Mindestens ein halber Liter pro Stunde sollte es schon sein. Verzichten Sie aber auf Kaffee und Alkohol. Rauchen Sie nicht.
Nehmen Sie möglichst schon 24 Stunden vor der Reise nur leichte Kost zu sich.
Mit der Zeit gehen
Probieren Sie die Anti-Jetlag-Diät und andere Tipps gegen die Folgen der Zeitverschiebung. Essen Sie richtig und Sie werden keinen Jetlag haben!
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So meistern Sie Ihre Zeitreise
Versuchen Sie, Ihren Rhythmus schon einige Tage vor der Abreise der Zeit im Urlaubsland anzunähern.
Stellen Sie Ihre Uhr um, sobald Sie das Flugzeug betreten haben. Halten Sie nicht an „Ihrer Zeit“ fest.
Versuchen Sie, sich so schnell wie möglich dem Tagesablauf im Urlaubsland anzupassen. Das bedeutet, dass Sie bei Flügen nach Westen möglichst wach bleiben sollten, da es dort noch länger Tag sein wird. Fliegen Sie nach Osten, sollten sie versuchen, im Flugzeug etwas zu schlafen, sobald es im Zielland Nacht wird.
Vermeiden Sie es, der Müdigkeit nachzugeben und tagsüber zu schlafen.
Gönnen Sie sich am ersten Tag noch Ruhe, am zweiten Tag tut dann aber ein Aktivprogramm gut.
Nutzen Sie Ihre Ernährung für die Anpassung: Speisen mit reichlich Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Getreide machen eher müde; eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Fisch, Fleisch oder Milchprodukte machen eher wach.
Versuchen Sie nicht durch aufputschende Medikamente oder Schlafmittel in den natürlichen Anpassungsprozess einzugreifen.
 
Richtig essen gegen Jetlag
Nach einer Reise über mehrere Zeitzonen spielt Ihr Körper jedes Mal verrückt? US-Forscher haben eine Diät entwickelt, mit der Sie Müdigkeit, Schlafstörungen oder Kreislaufprobleme wirksam vorbeugen können.

Eine Studie belegt, dass Jetlag-Beschwerden durch die Diät bei Ost-West-Flügen um das Siebenfache und bei West-Ost-Flügen sogar um das 16-fache verringert werden konnten. Dabei bestimmt die Anzahl der zurückzulegenden Zeitzonen, wie viele Tage im Voraus man die Empfehlungen befolgen sollte. In den meisten Fällen genügen bis vier Tage. Beispiel: Sie planen eine Reise von Berlin nach New York über sechs Zeitzonen (also sechs Stunden Zeitverschiebung). Die Anti-Jetlag-Diät beginnt drei Tage vorher.
Drei Tage vor Reisebeginn – Schlemmertag: Sie essen drei volle Hauptmahlzeiten. Frühstück und Mittagessen sollten reich an Eiweißen sein (z. B. morgens Eier, mittags mageres Geflügel mit Bohnen). Abends ist eine kohlenhydratreiche Mahlzeit sinnvoll (z. B. Spaghetti und andere Pasta, aber kein Fleisch, da es zu eiweißreich ist).
Zwei Tage vor Reisebeginn – Fastentag: Nehmen Sie nur drei kleinere Mahlzeiten zu sich. Diese sollten wenig Kohlenhydrate und Kalorien (max. 700 kcal. pro Mahlzeit) enthalten. Empfehlenswert sind Salate, dünne Suppen, Obst und Fruchtsäfte
Einen Tag vor Reisebeginn: Wiederholen Sie die Empfehlungen des ersten Schlemmertages.
Am Reisetag: Der Reisetag ist immer Fastentag. Wiederholen Sie die o. g. Empfehlungen. Nehmen Sie bei Flügen nach Westen Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke nur morgens zu sich.
Im Flugzeug: Versuchen Sie, vor der Frühstückszeit Ihres Zielortes zu schlafen. Brechen Sie den Fastentag mit einem proteinreichen Frühstück (evtl. schon vor Abflug ordern). Bleiben Sie nach dem Frühstück wach. Hilfreich: Leseleuchte anschalten und Dehnübungen machen.
Nach der Ankunft: Nehmen Sie die weiteren Mahlzeiten entsprechend der Zeit am Zielort ein. Essen Sie möglichst in Gesellschaft, da soziale Kontakte die Wachheit stimulieren. Auch viel Tageslicht hilft bei der Anpassung an die neue Zeit.
Angst besiegen – entspannt fliegen
Für die einen pures Vergnügen, für die anderen der blanke Horror: das Fliegen. Etwa ein Drittel aller Fluggäste fliegt mit einem unguten Gefühl im Bauch. Hier finden Sie Hilfe gegen die Flugangst und die Tricks der Vielflieger.
Keine Flugzeuge im Bauch
Gegen Flugangst können Sie etwas tun! Wer einfach nur ein paar ungute Gedanken und ein bisschen Nervosität loswerden möchte, kommt mit wenigen praktischen Tipps schon weiter. Doch Flugangst – Aviophobie in der Fachsprache – ist eine richtige Krankheit, die häufig professionell behandelt werden muss. Die Betroffenen leiden unter Schweißausbrüchen, feuchten oder kalten Händen, Herzrasen, Alpträumen, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Durchfall. Häufig zittern sie und haben das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Alle Symptome können dabei schon Wochen vor der Flugreise auftreten. Die gute Nachricht: Für alle Ausprägungen gibt es Hilfe. Stellen Sie sich Ihrer Flugangst!
Die Tricks der Vielflieger
Gute Plätze. Früh einchecken ist die Devise. Bei vielen Airlines geht das am Abend vorher online oder per SMS. So ersparen Sie sich die langen Schlangen am Schalter. Wer ganz auf Nummer sicher gehen und einen guten Platz im Flugzeug ergattern will, reserviert vorab seinen Sitz, falls das möglich ist. Faustregel für Economy: Bei kurzen Flügen in den vorderen Reihen. Bei Langstreckenflügen können die hinteren Sitzreihen von Vorteil sein, weil manchmal Sitze oder Reihen leer bleiben.

Bewegungsfreiheit. Die Plätze an den Notausgängen sind besonders begehrt. Bei manchen Airlines kann man diese Sitze – meist gegen Aufpreis – reservieren. Hinter der Kabinenwand oder beim Übergang von der Business- zur Economy-Klasse ist die Beinfreiheit ebenfalls oft größer. Wer genau wissen will, wo die besten Plätze sind, kann sie bei www.SeatGuru.com für fast alle Airlines und fast alle Flugzeugtypen nachschlagen. Gangplätze haben auf Kurzstrecken große Vorteile. Auf längeren Strecken bieten Fensterplätze mehr Ruhe.

Boarding. Ist die Maschine ausgebucht, hat frühes Einsteigen seine Vorteile. Man findet noch einen Platz für sein Handgepäck in nächster Nähe. Außerdem gibt es noch freie Auswahl bei Zeitschriften, Kopfkissen oder Decken.

Drehkreuze. Die großen Drehkreuze wie Frankfurt, Paris und London sind oft überlastet und damit verspätungsanfällig. Zürich, Wien oder Kopenhagen bieten eher Pünktlichkeit und vor allem kurze Wege. Unter Umständen spart man bei Fernreisen durch günstige Zubringerflüge sogar einige Hundert Euro.
 
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