Höher, schneller, weiter – das muss nicht immer sein. Wer Sport machen und fit bleiben will, kann auch einfach auf die grüne Wiese gehen und Spaß haben. Von Frisbee über Inlineskaten bis Paddeln – so geht’s.
Sport, Spiel und Spaß
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Alles für einen neuen Rekord im Spaß haben
Viel Spaß beim Sport im Freien, ganz ohne Leistungsdruck

Kein Turnhallenmief, kein Leistungsdruck – dafür aber viel Spaß. Lesen Sie, wie Sie mit modernen Trimm-dich-Pfaden und 4Fcircle fit bleiben können.
Das Comeback der Trimm-Dich-Pfade
Mit acht neuen Trimm-Dich-Pfaden sollen die Deutschen wieder auf Trab gebracht werden. Sport für alle – nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gebaut.
Als sich das Laufen und Joggen als Breitensport entwickelte, wurden die Trimm-Dich-Pfade vernachlässigt. Heute sind zahlreiche der rund 1.500 Anlagen aus den 80er Jahren verfallen. Im Jahr 2008 belebte der Deutsche Olympische Sportbund die Trimm-Dich-Bewegung. Seither entstanden nach modernsten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen neue Pfade, die kostenlos genutzt werden können.
Als sich das Laufen und Joggen als Breitensport entwickelte, wurden die Trimm-Dich-Pfade vernachlässigt. Heute sind zahlreiche der rund 1.500 Anlagen aus den 80er Jahren verfallen. Im Jahr 2008 belebte der Deutsche Olympische Sportbund die Trimm-Dich-Bewegung. Seither entstanden nach modernsten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen neue Pfade, die kostenlos genutzt werden können.
Ganz neu: 4Fcircle
Entwickelt als Alternative zum Trimm-Dich-Pfad bietet der 4Fcircle modernste Bewegungsmöglichkeiten und Sportangebote. Er vereint aktuelle trainingswissenschaftliche und sportmedizinische Erkenntnisse. Trainiert werden können Koordination, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Das Besondere am 4Fcircle ist, dass er unabhängig vom Alter, vom Leistungsstand, von der Körpergröße und von Öffnungszeiten genutzt werden kann. Mittlerweile gibt es rund 60 4Fcircles in fast allen Bundesländern.
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Das gehört dazu
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Spaßgarantie nur mit Sicherheitsvorkehrungen
Es sieht so leicht und lustig aus, aber auch die Funsportarten wie Frisbee sind technisch anspruchsvoll und beanspruchen ein gutes Maß an Kondition und Beweglichkeit. Wenn Sie Erholung suchen, können Sie die beim Paddeln finden.
Inlineskaten: Spaß auf acht Rollen

Schwerelos über den Asphalt gleiten und die Geschwindigkeit erleben – Millionen Menschen genießen das Gefühl auf Inlineskates zu fahren.
Die Freiheit ist nicht grenzenlos
Schnell wie ein Fahrrad, und trotzdem ein Fußgänger. Wer Inlineskates fährt, muss einige Regeln beachten.
Die Zahlen belegen, dass Sicherheit beim Skaten absolut wichtig ist.
Die Zahlen belegen, dass Sicherheit beim Skaten absolut wichtig ist.
Rund 900 Kinder haben in jedem Jahr einen schweren Unfall beim Inlineskaten.
Jedes zweite Kind erlitt einen Knochenbruch, 17 Prozent der Kinder erleiden ein Schädel-Hirn-Trauma.
Dennoch: Nur drei Prozent der Kinder tragen eine komplette Schutzausrüstung, bestehend aus Helm, Knie- und Ellbogenschützern und Handgelenksstützen. 21 Prozent tragen immerhin einen oder mehrere Teile einer Schutzausrüstung. Aber: 78 Prozent der Verletzungen wären durch das Tragen einer kompletten Schutzausrüstung vermeidbar gewesen.
Sparen Sie beim Skaten also nicht an der Ausrüstung.
Achten Sie bei Inlineskates auf Beschaffenheit, das Verschlusssystem, Stabilität sowie Rollen und Kugellager (ein ABEC 3-Kugellager reicht völlig aus). Der Schuh sollte eine gute Passform haben, nicht drücken und sich ohne Schmerzen fest verschließen lassen. Am besten ist es, die Schuhe am Nachmittag zu kaufen.
Die Rollen der Skates sollten elastisch sein. Um dies zu prüfen, empfiehlt der Deutsche Inline Skater Verband e.V. (DIV) diesen Test: Halten Sie die Schiene an der hinteren Rolle fest und lassen Sie die vordere Rolle auf einen harten Untergrund fallen. Es sollte ein möglichst leiser und dumpfer Ton entstehen und der Skate wieder etwas vom Boden hochhüpfen. Ist der Ton hingegen hell und laut und bleibt der Skate am Boden haften, ist die Rolle zu hart.
Inline-Skates sollten im Fachhandel mit Reparaturservice gekauft werden und möglichst nicht unter 100 Euro kosten (Ausnahmen sind Sonderangebote und Auslaufmodelle), rät der DIV. Billigskates können gefährlich sein.
Verzichten Sie niemals auf einen Helm. Sie brauchen keinen speziellen Skate-Helm, Fahrradhelme erfüllen die gleichen Prüfungsbedingungen.
Die weitere Schutzbekleidung besteht aus Handgelenkprotektoren, Knie- und Ellenbogenschützern. Um sicherzustellen, dass Sie qualitativ gute Ausrüstung kaufen, achten Sie auf das TÜV-Siegel „Geprüfte Sicherheit“. Bei der Auswahl der Protektoren sind außerdem deren Polsterung und Schutzwirkung, Passform und Tragekomfort, Bewegungsfreiheit und die Art der Befestigung wichtig.
Das Paddelpatent für Freizeitkapitäne

Auf dem See oder Flüsschen – Paddeln ist Spazierengehen auf dem Wasser und ungefährlich, wenn Sie einige Regeln beachten.
Zehn Regeln für ungetrübtes Paddelvergnügen
Spaß auf dem Wasser haben und die Natur genießen – das können Sie beim Paddeln. Aber Sie sollten einige Verhaltensregeln beachten.
Tragen Sie eine Schwimmweste.
Lassen Sie das Boot beim Einstieg nicht das Ufer hinabrutschen, sondern tragen Sie es ins Wasser hinein. Nutzen Sie zum Landen nur die dafür vorgesehenen Plätze oder Stellen, an denen kein Schaden angerichtet werden kann.
Legen Sie das Boot zum Einsteigen parallel zum Ufer. Im Zweier-Kanu immer nacheinander ein- oder aussteigen – der Hintermann zuerst, der Vordermann hält währenddessen das Boot fest.
Halten Sie auf dem Wasser Abstand zu Schilfgürteln und fahren Sie nicht in dicht bewachsene Uferpartien sowie Kies-, Sand- oder Schlammbänke (Rast- und Aufenthaltsort von Vögeln). Am günstigsten ist es, in der Flussmitte bzw. im Stromstrich (d.h. dort, wo das Wasser am tiefsten ist) zu paddeln. Meiden Sie auch seichte Gewässer (Laichgebiete), insbesondere solche, die mit Wasserpflanzen bewachsen sind.
Halten Sie großen Abstand zu Nestern und Tieren mit Jungen.
Nehmen Sie Rücksicht auf Pflanzen und Tiere. Beobachten und fotografieren Sie sie möglichst nur aus der Ferne.
Befolgen Sie die geltenden Vorschriften in Naturschutzgebieten und halten Sie das Wasser sauber.
Verlassen Sie bei Sturm oder Gewitter das Gewässer und warten Sie ab, bis das Unwetter vorüber ist.
In Schleusen haben Motorboote Vorfahrt, in Kanälen und auf Seen gilt: Der Klügere gibt im Zweifelsfall immer nach.
Auf Wasserstraßen gelten die gleichen Regeln wie auf Autostraßen! Fahren Sie rechts, besonders in Kanälen und wenn Sie an anderen Booten vorbei fahren. Paddeln Sie ohne Alkohol, denn bei Trunkenheit kann der Führerschein entzogen werden.
Wie verhalten Sie sich, wenn Sie kentern?
Bleiben Sie ruhig.
Personenrettung geht vor Materialrettung, Kinder zuerst.
Halten Sie Ihr Paddel fest, wenn Sie kentern oder schwimmen.
Schwimmen Sie möglichst selbstständig ans Ufer und versuchen Sie, das Boot an Heck oder Bug greifend, mit ans Ufer zu ziehen.
Bleiben Sie flussaufwärts vom Boot, sonst könnten Sie zwischen Hindernissen und dem Boot eingeklemmt werden. Weichen Sie Hindernissen aus.
Sammeln Sie – wenn möglich – schwimmendes Material ein.
Fit mit dem Frisbee

Von wegen, einfach eine Plastikscheibe ein bisschen hin- und herwerfen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Frisbee als Sportgerät nutzen können.
Von Hüpfern und Frisbee-Fängern
Eine Plastikscheibe in die Luft werfen und wieder auffangen – das ist Frisbee. Es gibt Standardtechniken, mit denen Sie die Frisbeescheibe in Schwung kriegen.
Die einfachste Art, das Gerät zu werfen, ist die Rückhand, die übrigens auch der Standardgriff ist. Der Handrücken zeigt dabei nach unten, der Daumen liegt auf und der Zeigefinger unter der Scheibe. Der Mittelfinger zeigt zur Mitte, der vierte und fünfte Finger zum Rand.
Beim Rückschwung wird der Arm in Richtung Abwurf gestreckt und dann zurückgeführt, um die Scheibe an den Körper heranzuholen. Mit der Umkehrbewegung wird der Wurf ausgeführt. Soll die Fluglinie gerade sein, muss die Scheibe parallel zum Boden gehalten werden. Eine gebogene Wurflinie nimmt die Plastikscheibe, wenn sie in die gewünschte Richtung geneigt wird.
Der Hüpfer ist ein Wurf, der aus der gleichen Bewegung und Haltung geworfen wird wie bei einer Linkskurve. Die Scheibe berührt den Boden links nur am Rand, nicht flach, und auf der Hälfte des Weges hüpft und fliegt sie dann weiter zum Fänger.
Bei der Seitarm-Bewegung hält der Werfer die Scheibe mit zwei Fingern auf der Unterseite und dem Daumen auf der Oberseite, der Zeigefinger zeigt zur Mitte, der Mittelfinger an den Rand. Das Gerät wird dann in einer dem Werfer angenehmen Höhe an der Hüfte vorbei geschwungen.
Ein anderer Wurf wird mit der Überhand ausgeführt: Die Finger sind auf und der Daumen unter der Scheibe. Das Handgelenk zeigt nach hinten, der Ellbogen nach oben, sodass die Scheibe auf dem Arm liegt. Den Arm nach vorn schwingen und das Fluggerät loslassen, wenn es an der Schulter vorbei ist.
Spielvorschläge: Beim Frisbee-Fangen stehen sich zwei oder mehr Personen im Abstand von ungefähr zehn Metern gegenüber. Gezählt werden die Würfe, die innerhalb von zwei Minuten geschafft werden, ohne dass die Scheibe auf den Boden fällt. Mit mehreren Personen kann man auch im Kreis stehend spielen. Das Frisbee wird zur nächsten Person weitergeworfen. Es zählen nur korrekt gefangene Würfe.
Erst an die Sicherheit denken, dann an den Spaß
Wo dürfen Inline Skater fahren und wo nicht?
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) bezeichnet Inlineskates als besondere Fortbewegungsmittel und nicht als Fahrzeuge. Daher gelten für Inlineskater die gleichen Vorschriften wie für Fußgänger, sie müssen also den Gehweg nutzen und dürfen nicht auf der Straße oder dem Radweg fahren. Mit einer Änderung der StVO wurde das neue Zusatzzeichen „Inlinerskater frei“ eingeführt. Dieses Zeichen erlaubt den Skatern, sich an den entsprechenden Stellen (Fahrbahnen, Radwegen, Seitenstreifen) auch außerhalb der Fußgängerflächen fortzubewegen – jedoch mit besonderer Rücksichtnahme auf den übrigen Verkehr am rechten Rand in Richtung Fahrtrichtung. Fahrzeugen muss das Überholen ermöglicht werden.
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) bezeichnet Inlineskates als besondere Fortbewegungsmittel und nicht als Fahrzeuge. Daher gelten für Inlineskater die gleichen Vorschriften wie für Fußgänger, sie müssen also den Gehweg nutzen und dürfen nicht auf der Straße oder dem Radweg fahren. Mit einer Änderung der StVO wurde das neue Zusatzzeichen „Inlinerskater frei“ eingeführt. Dieses Zeichen erlaubt den Skatern, sich an den entsprechenden Stellen (Fahrbahnen, Radwegen, Seitenstreifen) auch außerhalb der Fußgängerflächen fortzubewegen – jedoch mit besonderer Rücksichtnahme auf den übrigen Verkehr am rechten Rand in Richtung Fahrtrichtung. Fahrzeugen muss das Überholen ermöglicht werden.
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H. Rieger, Deutscher Ärzte-Verlag, 49,95 Euro
Umfassendes Nachschlagewerk über anatomische Grundlagen, Erstbehandlungen und allgemeine Maßnahmen nach Sportverletzungen, besondere Verletzungsmuster und wie Verletzungsrisiken minimiert werden können.
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