Weitere Chancen nutzen!
 

Arbeiten im Ausland

Auf zu neuen Ufern


Ob als Entsandter oder auf eigene Faust, ob „für immer“ oder nur für eine begrenzte Zeit – immer mehr Deutsche zieht es zum Leben und Arbeiten ins Ausland. Eine mutige Entscheidung, die im wahrsten Sinne den Horizont erweitert. Damit Ihre „Grenzerfahrung“ gelingt, gibt’s hier wichtige Tipps für die Vorbereitung.
Ihr Organisationstalent ist gefragt!
Wie und wo beantrage ich eine Arbeitserlaubnis und welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Was mache ich mit meinem Hab und Gut in Deutschland? Und wie versichere ich mich richtig? Kein lästiger Kleinkram, sondern wichtige organisatorische Fragen – auf die Sie schon vor Ihrer Ausreise die richtigen Antworten brauchen. Sollten Sie als sogenannter „Expatriat“ von Ihrem Unternehmen ins Ausland entsandt werden, wird Ihnen viel Organisationsaufwand abgenommen werden. Anders, wenn Sie auf eigene Faust auswandern.
Immer ein offenes Ohr
Verschiedene öffentliche Dienststellen oder private Agenturen in Deutschland sind auf die Beratung von Arbeitnehmern mit Fernweh spezialisiert. Hier stehen Ihnen Experten mit Rat und Tat zur Seite, beantworten Ihre Fragen und helfen bei der Umsetzung. Nutzen Sie dieses Angebot, es gibt Ihnen das gute Gefühl, nicht alleine zu sein und hilft Ihnen, bei der Planung Fehler zu vermeiden! Sollten Sie noch keinen Arbeitsvertrag in der Tasche haben, helfen internationale Jobbörsen im Internet bei der Stellensuche weiter.
 
Wo bitte geht's zur Green-Card?
Wer im Ausland arbeiten möchte, braucht viele Informationen – nicht nur zur Arbeitsmarktsituation am Wunschziel. Wir haben wichtige Infos für Sie zusammengetragen, beispielsweise wie das mit der "Green-Card" in den USA funktioniert.
 
Eigeninitiative und Tatendrang
Sie haben jetzt viel zu tun: Abmelden, ummelden, anmelden. Packen, gegebenenfalls die Wohnung aufgeben und den Umzug organisieren. Das Auto verkaufen oder abmelden. Visa, Arbeitserlaubnis, Versicherungen und andere Formalitäten regeln. Aber keine Panik ob all der anstehenden Aufgaben: Wenn Sie sich Stück für Stück anhand einer Checkliste vorarbeiten, verlieren Sie kein wichtiges „To do“ aus den Augen. Ein genauer Zeitplan verhindert, dass Sie sich schon in der Vorbereitungszeit verzetteln.
 
Andere Länder, andere Sitten
Damit Sie sich auch in Ihrer neuen Umgebung wendig bewegen können und es zu keinem „Kulturschock“ kommt, bieten verschiedene Institutionen interkulturelle Trainings an. Hier lernen Sie alles Wissenswerte über Ihre künftigen Gastgeber, über die „Do’s and Dont’s“ im täglichen Umgang miteinander. Auch Ihre Sprachkenntnisse sollten Sie vorab in einem Sprachkurs noch mal auffrischen. Nichts ist wichtiger für Ihr Einleben und Wohlfühlen in der neuen Heimat, als mitreden zu können – im wahrsten Sinne des Wortes!
 
Und wie wird versteuert?
Grundsätzlich gilt: Ein Arbeitnehmer ist dort steuerpflichtig, wo er auch arbeitet. Es gibt aber auch Ausnahmen. Behalten Sie etwa weiterhin Ihren Wohnsitz in Deutschland, sind Sie auch hier zur Versteuerung Ihres Lohns verpflichtet. Eine Doppelbesteuerung verhindert das sogenannte „Doppelbesteuerungsabkommen“, das Deutschland mit vielen Staaten geschlossen hat. Am besten, Sie klären vorab, welche Regelungen in Ihrem Fall gelten und wo Sie die Lohnsteuer abführen müssen. Auch Ihr Steuerberater weiß zu diesen Fragen Rat.
Grenzenlos versichert
Je nachdem, in welches Land es Sie zieht, was Ihr Arbeitsvortrag vorgibt und wie lange Sie weggehen, hat dies Auswirkungen auf Ihren gewohnten sozialen Versicherungsschutz in Deutschland. Für Expatriats bleibt in der Regel und je nach Ausgestaltung des Arbeitsvertrags die Sozialversicherungspflicht in Deutschland bestehen. Für andere aber kann dieser ganz oder teilweise wegfallen. Damit keine Versicherungslücken entstehen, ist es wichtig, sich vorab gut zu informieren. Der Bund der Auslandserwerbstätigen e.V., kurz BDAE, berät Auswanderer, Entsandte wie Weltenbummler rund um alle Fragen der sozialen Absicherung im Ausland.